Wimbledon oder Ludwigshafen? Das ist hier die Frage!

Es ist nicht die angenehmste Situation, wenn man als Turnierdirektor eigentlich darauf hoffen muss, dass möglichst viele Spieler in der Qualifikation zu Wimbledon scheitern. Heiko Hampl kann mit der ersten Runde der Quali dennoch sehr zufrieden sein. 4 TOP100 Spieler könnten nach Ludwigshafen kommen. 3 haben gestern verloren, nur Corentin Moutet konnte sich mit 8:6 im dritten Satz noch in Runde zwei retten. Yannick Maden (ATP 96), Henri Laaksonen (Bild, ATP 95) und Stefano Travaglia (ATP100) mussten die Segel streichen: "Das ist für uns natürlich eine erfreuliche Nachricht, auch wenn wir jedem Spieler die Qualifikation wünschen. Wimbledon ist nun mal die Königin der Grand Slams. 10 Spieler der Acceptance List sind noch im Wettbewerb, so dass uns nicht viele verloren gehen. Dieses Jahr haben wir etwas Glück gehabt. Es wird auch wieder anders kommen. Es ist natürlich wunderbar so ein Feld bei der Premiere von LUC präsentieren zu können. Schon die erste Runde wird extrem hart für alle." so Hampl.
Die Wildcard Spieler sind allesamt in toller Form. Johannes Härteis, Benny Hassan, Julian Lenz und Daniel Altmeier haben in den letzten Wochen stark aufgespielt auf der Challenger Tour. Hassan und Lenz erreichten sogar je ein Halbfinale. Lokalmatador Vincent Schneider ist frisch gebackener Rheinland-Pfalz Meister und hat damit gezeigt, dass die Eingewöhnung auf Sand erfolgreich gelungen ist.
Mittwoch wird die zweite Runde der Quali in Wimbledon gespielt. Heiko Hampl geht da von aus, dass sich danach entscheidet, wer von den verbliebenen 10 in London bleibt und sagt "Wer die 2. Runde gewinnt und dann verlieren sollte, wird sicher auf einen lucky looser Platz im Hauptfeld spekulieren. Mit Oscar Otte, Yannick Hanfmann und Dustin Brown sind noch drei Deutsche im Rennen, die wir auch gerne in LU begrüßen würden. Alle drei sind aber auf Rasen wirklich stark. Ich bin gespannt."